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Tagsüber ist es in der Langen Straße voll, aber relativ friedlich. Nachts sieht das hin und wieder anders aus...
Stadtmitte -
Wie kann man der nächtlichen Gewalt in der Innenstadt Herr werden? Mit zunehmendem Alkoholgenuss nimmt die Aggressivität der "Nachtpilgerer" zu, das Ausmaß der Gewalt scheint zu wachsen. Besonders rund um das Schnellrestaurant McDonald's werden immer wieder neue Taten bekannt.
Daher hat sich der Leiter des Restaurants, der selbst Opfer von Gewalt wurde, nun dazu entschlossen, die Filiale nicht mehr rund um die Uhr zu öffnen, sondern zwischen 4 und 7 Uhr zu schließen. Eine weise Entscheidung, sagt die Polizei. Denn der Verkauf lediglich über ein Fenster konnte die Gewalt nicht eindämmen.
Außerdem soll eine Probe-Sperrstunde von 5 bis 7 Uhr die Innenstadt sicherer machen. Bars, Clubs und Restaurants im Stadtgebiet sind aufgefordert, sich an diesem freiwilligen Projekt vom 1. Februar bis 31. Oktober zu beteiligen. Vielleicht hilft ja auch die Kameraüberwachung, die zumindest beim Aufklären der Gewalttaten helfen könnte. Die Kameras werden zurzeit installiert, um die Lange Straße zu überwachen.
Ist das jetzt die Lösung für das Problem? Oder weichen die Gewaltbereiten einfach nur aus und schlagen nun anderswo in der Innenstadt, auf dem Nachhauseweg oder zu Hause zu?
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Haben Sie schon Erfahrungen mit Gewalt in der Innenstadt gemacht?
Wie hat sich die Situation Ihrer Meinung nach in den vergangenen Jahren geändert?
Wie lassen sich Gewalttaten verhindern?
Diskutieren Sie mit!
Daher hat sich der Leiter des Restaurants, der selbst Opfer von Gewalt wurde, nun dazu entschlossen, die Filiale nicht mehr rund um die Uhr zu öffnen, sondern zwischen 4 und 7 Uhr zu schließen. Eine weise Entscheidung, sagt die Polizei. Denn der Verkauf lediglich über ein Fenster konnte die Gewalt nicht eindämmen.
Außerdem soll eine Probe-Sperrstunde von 5 bis 7 Uhr die Innenstadt sicherer machen. Bars, Clubs und Restaurants im Stadtgebiet sind aufgefordert, sich an diesem freiwilligen Projekt vom 1. Februar bis 31. Oktober zu beteiligen. Vielleicht hilft ja auch die Kameraüberwachung, die zumindest beim Aufklären der Gewalttaten helfen könnte. Die Kameras werden zurzeit installiert, um die Lange Straße zu überwachen.
Ist das jetzt die Lösung für das Problem? Oder weichen die Gewaltbereiten einfach nur aus und schlagen nun anderswo in der Innenstadt, auf dem Nachhauseweg oder zu Hause zu?
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Wie hat sich die Situation Ihrer Meinung nach in den vergangenen Jahren geändert?
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Kommentar 2/2
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BetreffGewaltbereitschaftDatum10.1.2010, 18:10 UhrAutorWerner BruschTextWenn man sich mit den Ursachen beschäftigt,kommt man unweigerlich
auf Familie und Kindheit,Schulbildung, Minderheiten und Hassgruppen. Das sind
weit erforschte wissenschaftliche Ergebnisse, die immer wieder
auch in den allgemeinen Medien statuiert werden. Grundsätzlich kann hier nur die Politik zur Verantwortung gezogen werden. Sie
verdrängt schon immer unbequeme Wahrheiten und beruft sich auf fehlende Finanzierungsmöglichkeiten. Das durch diesen Verdrängungsprozess sich die späteren KOSTEN durch Knast, Drogen-
behandlung und vielen anderen Zusammenhägen sichtlich vervielfachen, scheint leider keinen Einfluss zu haben.
Solange nicht dafür Sorge getragen wird, dass in den Familien
Zufriedenheit herrscht und das im Einzelfall Hilfestellung
gegeben wird werden wir immer weiter abrutschen. Überwachung,
Bestrafung und Sperrstunden sind Trostpflaster für den entmutigten Bürger - mehr nicht!
Kommentar 1/2
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BetreffGleiches Problem, gegensätzlicher LösungsversuchDatum5.1.2010, 22:59 UhrAutorRalf SchindelaschTextAndere Städte haben das gleiche Problem mit zunehmender Gewalt in den Morgenstunden. - Und kommen zu gegensätzlichen Lösungsversuchen: Düsseldorf führt keine Sperrstunde ein, sondern hebt sie stattdessen gerade auf! In Düsseldorf wird angenommen, dass durch das - zeitgleiche - schließen der Kneipen, die angetrunkenen potenziellen Randalierer verstärkt aufeinandertreffen und dadurch das Gewaltpotenzial steigt. Es scheint mir also sowohl in Oldenburg als auch in Düsseldorf eher Aktionismus zu sein, der die Hilflosigkeit von Politik, Verwaltung und Polizei überdecken soll. An den Ursachen wird es leider nichts ändern und wohl auch nichts Wesentliches an den Symptomen.
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