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Wildeshausen -
Seit inzwischen 27 Jahren gibt es in Wildeshausen zwei Blasorchester: Das Blasorchester Wildeshausen (BLOW) und das Musikkorps Wittekind. Und ja: Es gibt tatsächlich einen Unterschied. Auch wenn dies unsere stellvertretende Bürgermeisterin Evelyn Goosmann noch nicht mitbekommen zu haben scheint.
So begrüßte sie in Ihrer Ansprache beim Jahreskonzert des BLOW das Publikum zum Konzert des "Blasorchesters Wittekind", das ja auch bereits im Februar ein größeres Konzert in der Widukindhalle gegeben habe. Des Weiteren lobte sie die Mitwirkung beim alljährlichen Zapfenstreich. Überdies sei die Städtepartnerschaft zwischen Wildeshausen, Hertford und Evron ohne die Musikvereine und deren regelmäßige Fahrten in besagte Partnerstädte wohl nicht möglich.
Tatsächlich gibt es in Wildeshausen all diese kulturellen Angebote. Es sollte allerdings für Politiker, die zu einem Konzert eingeladen sind, um dort eine Rede zu halten, möglich sein, die Vereine zu unterscheiden.
Frau Goosmann ist dies leider nicht gelungen. Richtig wäre Folgendes:
Das BLOW gibt einmal im Jahr ein Konzert im Rathaussaal und pflegt den musikalischen Teil der Städtepartnerschaft, während das Musikkorps sein Eröffnungskonzert in der Widukindhalle veranstaltet und den Großen Zapfenstreich zu Pfingsten mitgestaltet.
Leider ist diese Verwechslung beziehungsweise Vermischung der Orchester kein Einzelfall.
Wir als Mitglieder der Musikvereine würden uns ein wenig mehr Interesse der Politiker am kulturellen Geschehen in der von ihnen regierten Stadt wünschen, so dass bei zukünftigen Auftritten die Musiker zu ihrem eigenen Konzert begrüßt werden und nicht zu dem eines anderen Orchesters.
Melanie Rohe
Torsten Bührmann
Sebastian Ueberschär
So begrüßte sie in Ihrer Ansprache beim Jahreskonzert des BLOW das Publikum zum Konzert des "Blasorchesters Wittekind", das ja auch bereits im Februar ein größeres Konzert in der Widukindhalle gegeben habe. Des Weiteren lobte sie die Mitwirkung beim alljährlichen Zapfenstreich. Überdies sei die Städtepartnerschaft zwischen Wildeshausen, Hertford und Evron ohne die Musikvereine und deren regelmäßige Fahrten in besagte Partnerstädte wohl nicht möglich.
Tatsächlich gibt es in Wildeshausen all diese kulturellen Angebote. Es sollte allerdings für Politiker, die zu einem Konzert eingeladen sind, um dort eine Rede zu halten, möglich sein, die Vereine zu unterscheiden.
Frau Goosmann ist dies leider nicht gelungen. Richtig wäre Folgendes:
Das BLOW gibt einmal im Jahr ein Konzert im Rathaussaal und pflegt den musikalischen Teil der Städtepartnerschaft, während das Musikkorps sein Eröffnungskonzert in der Widukindhalle veranstaltet und den Großen Zapfenstreich zu Pfingsten mitgestaltet.
Leider ist diese Verwechslung beziehungsweise Vermischung der Orchester kein Einzelfall.
Wir als Mitglieder der Musikvereine würden uns ein wenig mehr Interesse der Politiker am kulturellen Geschehen in der von ihnen regierten Stadt wünschen, so dass bei zukünftigen Auftritten die Musiker zu ihrem eigenen Konzert begrüßt werden und nicht zu dem eines anderen Orchesters.
Melanie Rohe
Torsten Bührmann
Sebastian Ueberschär
Kommentar 4/4
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BetreffRe:Datum3.11.2010, 13:47 UhrAutorM RTextMoin,
falls es euch ein wenig beruhigt, habe ich mal einen Artikel aus der Kreiszeitung angefügt.
Selbst bei "König Fußball" ist dieses nicht ausgeschlossen.
Grüße
http://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/wildeshausen/gadens-kontrollierte-offensive-941321.html
Kommentar 3/4
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BetreffFalsch verstandenDatum5.5.2010, 23:31 UhrAutorSebastian UeberschärTextLieber Herr Pickart,
leider scheinen Sie uns falsch verstanden zu haben. Wir haben absolut nichts gegen das Ehrenamt. Ganz im Gegenteil freuen wir uns immer, wenn Vertreter der Stadt unsere Konzerte besuchen und einige Takte zur Begrüßung sagen. Nur halten wir es für nicht zu viel verlangt, im Vorfeld einige Informationen über das jeweilige Orchester einzuholen, damit es nicht zu solch peinlichen Verwechslungen kommt. Für entsprechende Auskünfte stehen die Vorsitzenden, Pressesprecher und auch alle übrigen Mitglieder immer zur Verfügung.
Sie als ehemaliges langjähriges Mitglied des Musikkorps Wittekind müssten unsere Meinung doch eigentlich nachvollziehen können. Andererseits verstehen wir natürlich auch, dass Sie zu Ihrer Ratskollegin halten. Es sei Ihnen versichert, dass unsere Äußerungen nicht persönlich gegen Frau Goosmann gerichtet waren, sondern dass es uns prinzipiell um die ständige Verwechslung der Vereine geht.
Mit freundlichen Grüßen
Melanie Rohe
Sebastian Ueberschär
Torsten Bührmann
Kommentar 2/4
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BetreffZwei OrchesterDatum30.4.2010, 9:35 UhrAutorChristian SchwarzTextSie haben ja beide nicht unrecht. Natürlich ist es ärgerlich, wenn die ehrenamtliche Arbeit von Vereinen nicht angemessen gewürdigt wird, weil sie nicht bzw. fehlerhaft erwähnt werden. Ebenso sollte man bei aller - auch berechtigter - Kritik immer im Auge behalten, dass Kommunalpolitiker (gerade Bürgermeister und Stellvertreter) ebenso ein Ehrenamt ausfüllen, oft einen vollen Terminkalender haben und Fehler menschlich sind.Dennoch scheint gerade diese Verwechslung ja häufiger vorgekommen zu sein (zumindest aus der Erfahrung des BLOW). Insofern ist der Unmut der drei Autoren in Richtung "Politiker" verständlich, wenngleich bestimmt auch viele die Unterscheidung richtig hinbekommen haben.Vielleicht sollten wir den Artikel einfach als Hinweis verstehen für all diejenigen, die die beiden Orchester bereits in einen Topf geworfen haben, und als Erinnerung, in Zukunft stärker darauf zu achten. Somit wird auch der Eindruck verhindert, die betreffenden Politiker interessierten sich nicht für das kulturelle Leben in Wildeshausen. Denn das dieser bei den Autoren hängen bleibt, kann ich nachvollziehen.
Kommentar 1/4
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BetreffIn einen TopfDatum29.4.2010, 23:32 UhrAutorVolker PickartTextLiebe Frau Rohe,
lieber Herr Bührmann,
lieber Herr Ueberschär,Ihr Unmut über das mißglückte Grußwort ist durchaus nachvollziehbar. Doch genauso, wie Frau Goosmann die beiden Orchester in einen Topf geworfen hat, werfen Sie nun selbst in Ihrem Artikel alle Politiker in einen Topf. Und Ihre Bezeichnung der Ratsmitglieder als "Regierung" der Stadt ist inhaltlich mindestens so falsch, wie die Verwechslung von BLOW und Musikkorps Wittekind.Ich halte es für absolut unangemessen, daß Sie Frau Goosmann in diesem öffentlichen Forum in derart verletzender Weise an den Pranger stellen. Frau Goosmann setzt sich seit Jahren ehrenamtlich für die Stadt Wildeshausen ein. Sie ist in demokratischer Wahl in den Rat der Stadt Wildeshausen gewählt worden, der sie wiederum zu einer von drei ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeistern gewählt hat. Als stellvertretende Bürgermeisterin hat Frau Goosmann in ihrer Freizeit neben der ohnehin schon sehr zeitintensiven Ratsarbeit zusätzlich noch unzählige repräsentative Termine für die Stadt Wildeshausen wahrzunehmen. Dabei wird von ihr stets erwartet, ein paar passende Worte zu sprechen. Nicht selten kommt es vor, daß einer der stellvertretenden Bürgermeister verhältnismäßig kurzfristig für den hauptamtlichen Bürgermeister oder einen der anderen Stellvertreter einspringen muß. Da kann es schon mal passieren, daß man in der Hektik der vielen Termine inhaltlich etwas durcheinander bringt. Auch ein Politiker wie Frau Goosmann ist schließlich nur ein Mensch, mit all seinen Stärken und Schwächen. Dies sollten auch Sie berücksichtigen.So wie Ihr ehrenamtlicher Einsatz im Blasorchester Wildeshausen von Frau Goosmann gewürdigt wurde, so hat auch sie es als Ratsmitglied verdient, daß Sie ihr den Respekt entgegenbringen, den sie für ihre ehrenamtliche politische Arbeit in Wildeshausen verdient.Leider scheint es in unserer Stadt mittlerweile Mode geworden zu sein, ehrenamtliche Ratsmitglieder bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich anzufeinden und herabzuwürdigen. Schade, daß Sie als Mitglieder des Blasorchesters Wildeshausen in dasselbe Horn stoßen.Mit freundlichen Grüßen
Volker Pickart
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