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27793 Wildeshausen -
Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 gibt es das Patenmodell der Ausbildungsbrücke an der Hauptschule Wildeshausen.
Jeder weiß, dass die Hauptschule die ungeliebte unterste Stufe im dreigliedrigen niedersächsischen Schulsystem ist. Viele Eltern melden ihre Kinder an den anderen weiterführenden Schulen an, weil sie glauben, dass sie damit bessere Chancen für die Zukunft hätten. Dass auch die Schüler mitbekommen, welchen Stellenwert ihre Schule in der Gesellschaft hat, ist nicht verwunderlich. Viele sehen keinen Sinn darin, sich anzustrengen, weil sie "ohnehin kaum Chancen haben". Aber es gibt auch diejenigen, die erkennen, dass sie Lerndefizite haben und trotzdem nicht aufgeben, sondern Hilfe anfordern und mit dieser Hilfe einen guten Abschluss und einen Ausbildungsberuf erreichen wollen. Um diese Schülerinnen und Schüler geht es der Ausbildungsbrücke. Sie an die Hand zu nehmen, ihnen wieder Selbstvertrauen zu geben, ihnen zu beweisen, dass sie selber ihren Weg gehen können, das ist eine große und verantwortungsvolle Aufgabe, aber auch eine, die dem Helfer bei jedem Fortschritt Freude bereitet.
Zur Zeit sind es zehn Patinnen und Paten, die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule ihrem Ziel näher bringen. Im Idealfall beginnen sie damit in Klasse 8, damit genügend Zeit zur Orientierung bis zum Einstieg in die Ausbildung bleibt. Aber auch dann werden die Auszubildenden nicht allein gelassen. Bei ca. 25 Prozent Abbrechern über alle Berufe gerechnet lässt sich vermuten, dass viele den Übergang von der noch behütenden Schule in die raue Berufswirklichkeit nicht verkraften oder dass sie doch ohne tiefer gehende Prüfung den falschen Beruf ergriffen haben. Ihre Schützlinge auf den genau passenden Beruf vorzubereiten und sie zumindest zu Beginn der Ausbildung zu begleiten und bei "Gegenwind" zu stützen, auch das ist Aufgabe der Patinnen und Paten.
Wenn alle Jahrgänge der Hauptschule diese Hilfe bekommen sollen, beginnend mit der Klase 8 und bis in das erste Ausbildungsjahr hinein, dann sind zumindest noch 20 Patinnen und Paten nötig.
Die Zeit, die für diese Aufgabe aufgewandt werden muss, ist nur von der einzelnen Schülerin und dem einzelnen Schüler mit den jeweiligen Bedürfnissen her zu bemessen. Dass die Eltern zustimmen müssen ist selbstverständlich, genau so wie die enge Kooperation mit der Schule.
Die Ausbildungsbrücke ist eine Einrichtung des Diakonischen Werks im Rahmen des Modells Arbeit durch Management/PATENMODELL, aber weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden. Die Patinnen und Paten arbeiten ehrenamtlich, sie sollten im Berufsleben stehen - ob selbstständig oder angestellt - und entsprechend viel Erfahrung mitbringen. Auch Ruheständler sind gefragt.
Wenn Sie Interesse haben und mehr wissen möchten, können Sie sich im Internet informieren unter www.ausbildungsbruecke.patenmodell.de oder den Koordinator in Wildeshausen ansprechen:
Gerd Jacoby, Tel. 04431-92350
Jeder weiß, dass die Hauptschule die ungeliebte unterste Stufe im dreigliedrigen niedersächsischen Schulsystem ist. Viele Eltern melden ihre Kinder an den anderen weiterführenden Schulen an, weil sie glauben, dass sie damit bessere Chancen für die Zukunft hätten. Dass auch die Schüler mitbekommen, welchen Stellenwert ihre Schule in der Gesellschaft hat, ist nicht verwunderlich. Viele sehen keinen Sinn darin, sich anzustrengen, weil sie "ohnehin kaum Chancen haben". Aber es gibt auch diejenigen, die erkennen, dass sie Lerndefizite haben und trotzdem nicht aufgeben, sondern Hilfe anfordern und mit dieser Hilfe einen guten Abschluss und einen Ausbildungsberuf erreichen wollen. Um diese Schülerinnen und Schüler geht es der Ausbildungsbrücke. Sie an die Hand zu nehmen, ihnen wieder Selbstvertrauen zu geben, ihnen zu beweisen, dass sie selber ihren Weg gehen können, das ist eine große und verantwortungsvolle Aufgabe, aber auch eine, die dem Helfer bei jedem Fortschritt Freude bereitet.
Zur Zeit sind es zehn Patinnen und Paten, die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule ihrem Ziel näher bringen. Im Idealfall beginnen sie damit in Klasse 8, damit genügend Zeit zur Orientierung bis zum Einstieg in die Ausbildung bleibt. Aber auch dann werden die Auszubildenden nicht allein gelassen. Bei ca. 25 Prozent Abbrechern über alle Berufe gerechnet lässt sich vermuten, dass viele den Übergang von der noch behütenden Schule in die raue Berufswirklichkeit nicht verkraften oder dass sie doch ohne tiefer gehende Prüfung den falschen Beruf ergriffen haben. Ihre Schützlinge auf den genau passenden Beruf vorzubereiten und sie zumindest zu Beginn der Ausbildung zu begleiten und bei "Gegenwind" zu stützen, auch das ist Aufgabe der Patinnen und Paten.
Wenn alle Jahrgänge der Hauptschule diese Hilfe bekommen sollen, beginnend mit der Klase 8 und bis in das erste Ausbildungsjahr hinein, dann sind zumindest noch 20 Patinnen und Paten nötig.
Die Zeit, die für diese Aufgabe aufgewandt werden muss, ist nur von der einzelnen Schülerin und dem einzelnen Schüler mit den jeweiligen Bedürfnissen her zu bemessen. Dass die Eltern zustimmen müssen ist selbstverständlich, genau so wie die enge Kooperation mit der Schule.
Die Ausbildungsbrücke ist eine Einrichtung des Diakonischen Werks im Rahmen des Modells Arbeit durch Management/PATENMODELL, aber weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden. Die Patinnen und Paten arbeiten ehrenamtlich, sie sollten im Berufsleben stehen - ob selbstständig oder angestellt - und entsprechend viel Erfahrung mitbringen. Auch Ruheständler sind gefragt.
Wenn Sie Interesse haben und mehr wissen möchten, können Sie sich im Internet informieren unter www.ausbildungsbruecke.patenmodell.de oder den Koordinator in Wildeshausen ansprechen:
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